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April 2020
www.adivasikaffee.de Die Kinder der Mitarbeiter/
Holdibad aus der Luft/ 
Vorbereitung Wiederaufbau LakshmipurDie Kinder der Mitarbeiter
Bei meinem letzten Besuch geht es als erstes immer zu den beiden anderen Plantagen. Wir kommen nach Drukaguda. Die beiden Mitarbeiter Obi und Doblo begrüßen uns. Heute ist Obis  Sohn zu Besuch. Er ist 17 Jahre alt.Ich frage ihn, was er macht. Seine Antwort:Er hat die Highschool abgeschlossen und  macht eine Ausbildung zum Landmaschinentechniker. Vor einem Jahr war seine Schwester hier, die mich mit den Eltern begrüßte. Sie geht auch zur Highschool und sprach sehr gut englisch. erzählt von der Schule. Beide Kinder machen einen Tollen Eindruck, neugierig und selbstbewußt. Das ist fast nicht vorstellbar. Die Eltern haben beide fast keine Schulbildung gehabt, sind sogenannte Dropouts. Die Lehrer auf dem Dorf nehmen ihre Aufgaben nicht wahr, leben fern in der Stadt, bestechen die Schulbehörde, dass die nicht eingreift. Die Kinder, unsere Mitarbeiter, hören mit 10 oder 11 Jahren auf, sich noch in der Schule ohne Lehrer zu versammeln. Sie bleiben weitgehend Analphabeten. Der Vater Obi Moduli bekommt vor 20 Jahren diese Arbeit auf der Plantage, arbeitet sehr gut mit dem Kaffee und beackert noch nebenher seinen eigenen Grund. Das Haus mit 2 Zimmern und Küche wird von dem Projekt gebaut. Toilettenhaus separat. Mehr nicht. Und ihre Kinder besuchen die Schule, müssen dafür in die Stadt, leben bei Verwandten und machen einen tollen Weg. Das begeistert mich. Das macht diese Arbeit mit dem Projekt so sinnvoll,wenn man dies so sieht. Das treibt uns an.Bild rechts aus dem Archiv vor 11 Jahren
Links Mitarbeiter Doblo. Rechts Obi Moduli mit seiner Frau und den 2 Kindern. Die Plantage Holdibad aus der Vogeperspektive
Wenn ich die Plantage in Holdibad besuche, fand ich sie wie eine Oase in einer großartigen Berg- und Hügelkulisse rund um die Berge Bhai und Bhoni (Bruder und Schwester). Die Oase hat alles, was man braucht: Bäume, Wasser und Menschen, die alles pflegen, pflanzen und ernten. Ich hatte immer geträumt, diese Oase aus der Vogelperspektive zu sehen. Diesmal habe ich es wahr gemacht und eine Drohne im Gepäck gehabt. Es ist ein wunderbarer Rundblick über diesen Platz. Ich kenne diesen Platz von vor 30 Jahren. 1991 besuchte ich den Platz mit der Familie. Da war es ein Stück Land, wie die Umgebung, eingezäunt mit Sisalpflanzen als Schutz gegen Rinderherden. Heute ist es ein dichter Wald und Schatten, in dem der Kaffee und der Pfeffer wachsen kann.Auf 2 Seiten ist die Plantage von 2 kleinen Flüssen begrenzt, die im Laufe der Jahre zum Reisanbau kultiviert wurden.  Jedes Jahr war die Anbaufläche ein Stück gewachsen.Vorbereitung auf die Neupflanzung der Plantage in LakshmipurIn dem letzten Newsletter habe ich gezeigt, wie die Baumschule der neuen Kaffeepflanzen beginnt. Die Kaffeebohnen werden mit dem Spalt nach unten in den Boden gesetzt. Bild rechts.
Gerade bekam ich die Bilder aus Indien. Die 1000 Bohnen sind gekeimt und schauen aus wie kleine Pilze. Bild unten.
Die Keimlinge werden in die vorbereiteten Erdballen in Folie gesetzt und gut gegossen. Bild ganz unten.
Für den Wiederaufbau der Plantage in Lakshmipur ist im letzten Jahr ein Spenenaufruf gestartet. Diese große Maßnahme kann nicht aus den laufenden Kaffeeeinkünften finanziert werden. Für dieses Jahr werden wieder 2000 Euro gebraucht.
Das Spendenkonto ist eingerichtet bei dem Zentrum für Mission und Ökumene in Hamburg
IBAN: DE77 5206 0410 0000 1113 33 BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank
Stichwort AAABB-Lakshmipur
Spendenquittungen werden am Jahresende ausgestellt und zugeschickt. Die Spende ist steuerlich absetzbar.Impressum:
Adivasikaffee
Johannes-Henry-Str.1
53113 Bonn

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